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Diabetes Vorsorge – vorbeugen ist besser als heilen
Diabetes Früherkennung
Foto: Myriams-Foto/pixabay

Diabetes gehört zu den Volkskrankheiten Nummer eins. Allein in Deutschland sind etwa 6,7 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Weitere zwei Millionen Menschen wissen gar nichts von ihrer Erkrankung. Für das Krankensystem entstehen dadurch Kosten von über 35 Millionen Euro für die Behandlung, die Pflege, Frühverrentung und Arbeitsunfähigkeit durch Diabetes und die daraus resultierenden Folgeerkrankungen. Diese Zahlen veröffentlichte der aktuelle Gesundheitsbericht Diabetes im Jahr 2017. Für Erkrankte ist Diabetes eine verheerende Diagnose. Dabei können Sie sich schützen und bereits erste Anzeichen mit einer Diabetes Vorsorge früh erkennen.

Risikofaktoren für Diabetes

Nicht immer ist es die familiäre Veranlagung, welche zur Erkrankung Typ-2-Diabetes führt. Auch eine ungesunde Lebensweise, die vor allem in den westlichen Industrieländern zu finden ist, kann die Erkrankung auslösen. Übergewicht, Störungen des Fettstoffwechsels, Herzerkrankungen, Schwangerschaft und auch das Alter können der Grund für eine Diabetes-Erkrankung sein. Dadurch wird auch das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erhöht. Der nicht richtig eingestellte Blutzucker führt aber auch zu Herz- und Gefäßkomplikationen, Amputationen, Erblindungen oder einer anderen Folgeerkrankung. An einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall sterben etwa drei Viertel aller Diabetes-Erkrankten. Um so wichtiger ist es, die Vorzeichen der Wohlstandserkrankung frühzeitig zu erkennen.

Was Sie für sich tun können

Das Risiko, an einem Diabetes zu erkranken, können Sie selber senken. Dazu gehört eine gesunde und aktive Lebensweise. Bleiben Sie in Bewegung und ernähren Sie sich gesund. Wenn Sie schon auf dem Weg zu einer Diabetes-Erkrankung sind, kann eine Änderung des Lebensstils die Gefahr entschärfen.

Darauf sollten Sie achten:

Bleiben Sie in Bewegung

Ein großes Problem unserer heutigen Zeit ist der Bewegungsmangel. Der Mangel an Bewegung ist ein Zivilisationsphänomen. War in früheren Zeiten viel Bewegung notwendig, um die Ernährung zu sichern, gestaltet sich unser heutiges Berufs- und Arbeitsleben überwiegend durch sitzende Tätigkeiten. Und selbst zur Freizeit gehört Bewegung nicht unbedingt dazu. Selbst kurze Wege werden meist mit dem Auto gefahren und auch der Fernseher ist kontraproduktiv. Die Folge sind zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus. Allein in Europa sollen laut Studien der WHO über 600.000 Menschen an den Folgen eines Bewegungsmangels sterben.

Regelmäßige Bewegung mit Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Radfahren, Wandern oder Schwimmen wirken dem Bewegungsmangel entgegen. Und auch Kraftsport kann dem Bewegungsmangel ausgleichen. Die regelmäßige Bewegung wirkt sich positiv auf die Wirksamkeit des Insulins aus. Die Bewegung trägt dazu bei, dass Zucker direkt und mit geringem Insulinbedarf in den Muskelzellen umgesetzt wird.

Vermeiden Sie Übergewicht

Die Grundlage für Diabetes liegt oft schon in der Kindheit. Besonders die Fettablagerungen am Bauch sind gefährlich und können einen Diabetes begünstigen, denn das Fett sammelt sich dadurch auch um die inneren Organe. Dadurch sind Zuckerstoffwechsel und Herz-Kreislauf-System in Gefahr. Auch wenn Bauchfett sehr hartnäckig ist und nur langsam schmilzt, sollten Sie daran arbeiten, denn ein neues Körpergefühl und ein geringeres Diabetes Risiko sind der Lohn.

Leichte Küche für eine gute Gesundheit

Vieles, was wir heute essen, ist zu fett, zu süß und mit zu vielen Zusatzstoffen angereichert. Bisher gibt es keine spezielle Diät für Diabetes-Erkrankte oder Menschen mit einem Diabetes-Risiko. Positiv wirkt sich aber eine vorwiegend pflanzliche Ernährung aus. Ballaststoffe unterstützen einen gestörten Zuckerstoffwechsel und verbessern die Wirkung von Insulin. Außerdem lässt eine ballaststoffreiche Kost den Blutzucker nur langsam ansteigen. Vorsicht ist bei Früchten mit einem hohen Fruchtzuckergehalt geboten. Deshalb sollten Sie sich eher für Gemüse entscheiden.

Schlafen Sie gut

Auch ein gestörter Schlaf oder Schlafmangel sind ein Risikofaktor für Diabetes. Der Schlafmangel treibt nicht nur das Körpergewicht in die Höhe, sondern bringt auch den Stoffwechsel durcheinander. Fehlt Ihnen die Nachtruhe, wirkt sich das negativ auf Ihre Blutwerte und die Insulinausschüttung aus. Der Grund dafür sind die Stresshormone, die bei einem Schlafmangel ausgeschüttet werden.

Wir beraten Sie zur Diabetes Früherkennung

Das sind nur einige der Faktoren, die das Risiko Diabetes verstärken. Könnten Sie zur Risikogruppe gehören, kann ein kleiner Test, bei dem keine Blutabnahme erfolgt, Ihnen zeigen, wie hoch Ihr Risiko ist oder ob Sie vielleicht schon von Diabetes oder eine Insulinresistenz betroffen sind. Mit dem Ergebnis lassen wir Sie natürlich nicht allein. Wir beraten Sie zu einer gesunden und bewussten Lebensweise, die das Risiko senken kann und zu Therapiemöglichkeiten.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Beratung oder eine Diabetes Früherkennung wünschen.

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